Basilika Gößweinstein

Zwar gehört Gößweinstein zur Verwaltung des Landkreises Forchheim, jedoch ist die Basilika Gößweinstein eine der größten Wallfahrtsorte im Erzbistum Bamberg. Sie bildet den katholisch-geistlichen Mittelpunkt der Fränkischen Schweiz.

Ursprünglich stand am heutigen Platz der Basilika eine kleinere fränkische Kapelle, die jedoch aufgrund des großen Andrangs bald zu klein für die Wallfahrer wurde. Wallfahrer kamen aus ganz Franken zusammen und die Zahl der Besucher stieg stetig. Trotz verschiedener Erweiterungen konnte die Menge an Pilgern nicht unterbracht werden und so wurde der Bamberger Bischoff um die Genehmigung für einen Neubau gebeten. Friedrich Carl von Schönborn erteilte den Auftrag dann dem bekannten Balthasar Neumann nachdem der Vorschlag von Johann Leonhard Dientzenhofer, wegen zu hoher Baukosten abgelehnt wurde. Die Bauarbeiten begannen 1730 und setzten sich bis 1739 fort. Allerdings zog sich die Innenausstattung bis 1769 hin da der, sowieso schon schwierige Baufortschritt, jäh unterbrochen wurde. Mitte des 18. Jahrhunderts verwüstete ein Brand die Basilika sowie einige angrenzende Anlagen und Häuser.

Die Basilika Gößweinstein selbst ist die größte Wallfahrtskirche Deutschlands, die der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht ist. Zusätzlich wurde sie durch Papst Pius XII. im Jahr 1948 mit dem Ehrentitel „Basilica minor“ geehrt.

Die Basilika selbst kann ganzjährig besucht werden und auch die umliegende Stadt Gößweinstein ist einen Ausflug in die Fränkische Schweiz wert.

Adresse:
Balthasar-Neumann-Straße
91327 Gößweinstein