Basilika Vierzehnheiligen

Der Sage nach erschienen einem Schäfer das Jesu-Kind sowie die vierzehn Nothelfer, welche die Errichtung einer Kapelle forderten. Auch durch die folgende Heilung einer Magd am Ort der Erscheinung und auf Drängen der gläubigen Wallfahrer, wurde dort eine Kapelle zu Ehren der vierzehn Heiligen errichtet.

Die damalige Kapelle existiert heute nichtmehr, da sie bereits im Bauernkrieg von 1525 und nachfolgend im 30-jährigen Krieg zerstört und neu errichtet wurde. Erst 1735 genehmigte der damalige Bischof Friedrich Karl von Schönborn, von Bamberg aus, den Bau der heutigen Basilika. Planung und Beaufsichtigung übernahm Balthasar Neumann und so wurde der Bau 1743 begonnen.

Heute ist die Basilika eine der vier „Basilica minor“ im Erzbistum Bamberg, neben dem Bamberger Dom, Basilika Marienweiher und der Basilika Gößweinstein. Dieser Ehrentitel wird vom Papst persönlich, an besondere Orte des katholischen Glaubens, verliehen. Alle diese Bauwerke haben sich neben den eindrucksvollen Bauwerken auch zu besonderen Sehenswürdigkeiten der Fränkischen Schweiz und sogar ganz Frankens entwickelt.

Vor allem der Hochaltar, der die Krönung Mariens darstellt, ist hier zu bewundern ebenso wie die acht Seitenaltäre.

Sie ist eine der bekanntesten Anlaufstellen für Wallfahrer und Kulturinteressierte, die ihren Urlaub in Franken verbringen möchten, denn sie ist ganzjährig geöffnet. Immer donnerstags ist Kirchenreinigung und somit von 09:00 bis 16:00 Uhr keine Führung möglich.

Adresse:
Vierzehnheiligen 2
96231 Bad Staffelstein