Schlösser & Burgen

Burg Rabenstein, Schloss Greifenstein,
Schloss Seehof, Burgruine Neideck

Schloss Greifenstein

Etwa 3 km vom Wellnesshotel Sponsel-Regus entfernt befindet sich eine der am besten erhaltenen Burganlagen der ganzen Fränkischen Schweiz: Das Schloss Greifenstein. Deren Geschichte reicht bis mindestens ins Jahr 1172 zurück, als die Burg das erste Mal erwähnt wird. Damals gehörte es noch zu einem der mächtigsten Adelsgeschlechter der Fränkischen Schweiz, den Schlüsselbergern. Die gleichen Schlüsselberger waren es auch, die in Veilbronn das Wasserschloss besaßen.

Bekannt wurde Schloss Greifenstein vor allem auch durch die Burgherren-Familie der Grafen Schenk von Stauffenberg.

Das aufwändig in Stand gehaltene Schloss Greifenstein steht heute immer noch im Rahmen von Führungen zur Besichtigung offen. Es werden 1000 Jahre lebendige Geschichte und eine ausladende Waffensammlung in einem der schönsten Schlösser der ganzen Region gezeigt.

Die Führungen starten immer vormittags in der Zeit von 10:00 bis 11:15 Uhr und nachmittags von 13:30 bis 16:45 Uhr. Ab 4 Personen - oder bei geringerer Personenanzahl gegen Pauschalpreis - starten die Führungen in dieser Zeit immer intervallweise.

Öffnungszeiten:

  • 1. März bis 30. April: Donnerstag bis Sonntag
  • 1. Mai bis 31. Oktober: Dienstag bis Sonntag
  • 1. November bis 15. Januar: Donnerstag bis Sonntag
  • 16. Januar bis 28. Februar: geschlossen

Adresse:
Greifenstein 2a
91332 Heiligenstadt

Die steinernen Torbögen des Felsentheaters im Felsengarten Sanspareil

Schloss Seehof

Schloss Seehof in Memmelsdorf ist perfekt gelegen, wenn Sie ohnehin in Bamberg sein sollten. Natürlich auch, wenn Sie außerhalb von Bamberg ein Ausflugsziel suchen, ist das Schloss ein traumhafter Anlaufpunkt.

Schloss Seehof ist die ehemalige Sommerresidenz und auch Jagdschloss der Bamberger Bischöfe. Mittlerweile ist aus diesem allerdings der Sitz des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege und steht selbst unter Denkmalschutz. Für Besucher sind allerdings neun Schauräume der ehemaligen fürstbischöflichen Appartements zugänglich.

Besonders sehenswert ist neben dem Schloss selbst der umliegende und aufwendig angelegte Park im Stil des Rokoko. Die ausladende Parkanlage ist barrierefrei und wird saisonal unterschiedlich bepflanzt. Zudem sind im Park auch diverese Skulpturen und die Brunnenanlagen mit Wasserspielen zu bestaunen. Diese finden von Mai bis Anfang Oktober jeden Tag zwischen 10 und 17 Uhr zur vollen Stunde statt.

Ausreichende Parkplätze stehen selbstverständlich ebenfalls zur Verfügung.
Für Verpflegung ist ebenso bestens gesorgt, denn vor Ort befindet sich ein Park-Café, das neben Kuchen, Torten, Eis und Kaffee auch mittags kleine Gerichte anbietet.


Öffnungszeiten:

  • April bis Anfang November: Di-So von 9 bis 18 Uhr

Adresse:
Schloss Seehof 1
96117 Memmelsdorf

Burgruine Neideck bei Streitberg

Das Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz auf vielen Prospekten und Bildern ist der markante Turm der Burgruine Neideck. Majestätisch thront dieser oberhalb des Wiesenttals und markiert die Stelle der ehemaligen großen Burganlage auf der Höhe des Plateaus.

Der Turm der Burgruine ist als Plattform ausgebaut, das heißt von oben hat man einen einmaligen Blick auf das Panorama des Wiesent-Tals. Außerdem befindet sich direkt am Turm und den dortigen Mauerresten auch ein Pfad mit Infotafeln. Diese führen durch die Geschichte der Burganlage, von deren einstiger Größe heute nur noch Umrisse zu erkennen sind.

Die Burgruine Neideck ist ein sich lohnendes Ausflugsziel und kann auch in einer Rundwandertour erkundet werden. Wir empfehlen als Ausgangspunkt den Parkplatz des Schwimmbads bei Streitberg.

Die komplette Wanderung zur Ruine und weiter zum fränkischen Zuckerhut dauert etwa 4 Stunden und ist 12,5 km lang. Im Sponsel-Regus Wanderführer ist die Tournummer 17.

Öffnungszeiten:

  • Ganzjährig

Adresse:
Parkplatz für Start der Tour:
Am Freibad 7
91346 Wiesenttal

Eine grüne Wiese mit Bäumen und einer Burg im Hintergrund in Franken
Ein majestätisches Gebäude der Eremitage in Bayreuth in Franken

    Eremitage in Bayreuth

    Direkt an Bayreuth grenzt die 1715 errichtete Eremitage, eine große Parkanlage mit dem „Alten Schloss“ und verschiedenen Wasserspielen.

    Die größten Erweiterungen der Eremitage wurden auf Geheiß von Markgräfin Wilhelmine vorgenommen, nachdem ihr das Anwesen von ihrem Mann Markgraf Friedrich 1735 geschenkt wurde. Hier entstanden sowohl zwei Seitenteile – der Markgrafen- und Markgräfinnen-Flügel – als auch das „Neue Schloss“ mit den zwei charakteristisch-gebogenen Flügeln. Diese Teile gelten als Wahrzeichen der Eremitage und sind auf vielen Abbildungen zu finden. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Anlage von der französischen Besatzung Napoleons an das bayerische Königreich verkauft und nachfolgend hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt.

    Trotz des wenigen Widerstands in Bayreuth waren einige Teile der Eremitage nach dem zweiten Weltkrieg zerstört. Es wurde versucht den Stand der vorherigen Stilistik wieder aufzubauen und nachzubilden. Manche Elemente wurden neu errichtet, das Innere konnte jedoch noch nicht rekonstruiert.

    In der Eremitage werden Führungen durch das Schloss angeboten. Aber auch ohne Führung kann man bei sonnigem Wetter durch die verschiedenen Grotten und Gärten schlendern und die intervallweisen Wasserspiele direkt vor dem Neuen Schloss genießen.

    Öffnungszeiten:

    • Parkanlage Eremitage ist ganzjährig geöffnet.
    • Das Café Orangerie von Anfang April bis September Di-So von 12:00 bis 17:00 Uhr.

    Adresse:
    Eremitagestraße 1
    95448 Bayreuth
    Bayerische Schlössverwaltung - Eremitage

    Burg Rabenstein mit Falknerei und      Sophienhöhle

    Die Burg ist beim Durchqueren des Ahorntals unübersehbar. Das Bauwerk wurde direkt auf dem Felsen platziert und ist ein traumhaftes Fotomotiv. Aber nicht nur als solches macht die Burg Rabenstein eine gute Figur.

    Auf der Anlage befindet sich neben der Burg, in der Führungen angeboten werden, auch der Greifvogelpark. Dieser ist fast durchgängig geöffnet, außer während den Vogelshows. Diese Greifvogelshows sind ein echtes Erlebnis für jedes Alter. Unterschiedliche Greifvögel und Eulen aus dem über 60 Tiere umfassenden Repertoire werden erklärt und live gezeigt.

    Außerdem befindet sich unweit der Burg auch eine der schönsten Schauhöhlen der Fränkische Schweiz: Die Sophienhöhle.

    Diese ist, ausgestattet mit einer nagelneuen LED-Beleuchtung und einem beinahe komplett erhaltenen Skelett eines Höhlenbären, wirklich einen Besuch wert.

    Auf der Burg findet jedes Jahr zudem ein großes Ritterfest mit verschiedenen Ständen und Attraktionen statt. Ein Ausflug in eine längst vergessene mittelalterliche Zeit.

    Zudem hat die angrenzende Burgschenke allerlei bereit gegen Hunger und Durst.

    Adresse:
    Rabenstein 33
    95491 Ahorntal

    Ein Schloss thront majestätisch auf einem Hügel in Franken

    Veste Coburg

    135 Meter hoch über Coburg liegt die sehr gut erhaltene mittelalterliche Veste Coburg. Entweder man spaziert zu Fuß durch den ausladenden Hofgarten oder lässt sich ganz bequem mit der Burg-Bahn an den Fuß der Veste bringen. Von hier aus sind es nur noch wenige Meter Aufstieg.

    Natürlich kann die Bahn auch abwärts für die Rückfahrt zum Stadtkern genutzt werden.

    Angekommen auf der Veste Coburg erwartet die Besucher eine beeindruckende Kunstsammlung, die großteils auf den Kunstbesitz der Herzöge Coburgs zurückführt. Werke von Lucas Cranach, Dürer oder Tilman Riemenschneider begeistern auch heute noch.

    Am Eingang der Veste, sowie auch im Stadtgebiet Coburg befinden sich Restaurants, Cafés und Einkehrmöglichkeiten zur Stärkung.

    Sollten Sie sich einen Ausflug nach Coburg vornehmen, so empfehlen wir unbedingt vor Ort die regionalen Bratwürste und auch mal die Coburger Klöße, genannt „Rutscher“, zu probieren.

    Öffnungszeiten der Kunstsammlung:

    • April bis Oktober 9:30 bis 17:00 Uhr täglich
    • November bis März 13:00 bis 16:00 Uhr
    • Montags geschlossen

    Parktipp: Parkhaus Mauer:
    Am Viktoriabrunnen
    96450 Coburg

    Giechburg & Wallfahrtskapelle Gügel

    Eigentlich gehört in die Kategorie der Schlösser & Burgen der Fränkischen Schweiz nur die Giechburg hinein. Allerdings wollen wir Ihnen bei dieser Gelegenheit die Wallfahrtskirche Gügel nicht vorenthalten. Beides liegt nur wenige Kilometer voneinander entfernt im Bereich Scheßlitz.

    Die Giechburg ist eine gut erhaltene und recht große Teilruine mit einem markanten erhaltenen Bergfried. Von der Burg hat man einen traumhaften Ausblick auf die Fränkische Toskana um Scheßlitz und auch bis nach Bamberg. Die dortige Gastronomie in der Burg verwöhnt mit fränkischen Schmankerln.

    Von der Giechburg aus, kann man schon die im Wald befindliche Gügelkapelle sehen. Die Wallfahrtskirche wurde auf einem Felsen errichtet, deshalb befindet sich darunter eine Grotte mit einem Altar, in der Kerzen angezündet werden können. Von hieraus gelangt man durch den Felsen in die Kapelle. Unbedingt sehenswert ist der Hochaltar aus dem Jahr 1630 bzw. 1632.

    Mit der Wandertour 24 im Sponsel-Regus Wanderführer decken Sie beide Sehenswürdigkeiten auf einer 10 km langen Tour in etwa 3 bis 4 Stunden ab.


    Öffnungszeiten:

    • Giechburg & Gügel ganzjährig
    • Burggastronomie Mi-So von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet

    Adresse:
    Giechburg 1
    96110 Scheßlitz