Kloster Banz

Das ursprüngliche Benediktiner-Kloster wurde um 1070 gegründet und war eines der größten in der Region des Obermains. 1698 begann der Wiederaufbau des Klosters nach dem 30-jährigen Krieg unter der Führung der Gebrüder Dientzenhofer im Stil des Barocks. Im Gegensatz hierzu findet man, in der von Balthasar Neumann geplanten, Basilika Vierzehnheiligen den Stil des Rokoko vor.

Das Kloster Banz wurde 1814 von Ludwig Wilhelm Herzog in Bayern gekauft und 1933 an die „Gemeinschaft von den heiligen Engeln“, die Seelsorge für Auslandsdeutsche betrieben, wiederrum veräußert. Nachdem das Kloster im zweiten Weltkrieg als Lager in Benutzung stand, wurde es 1978 von der Hans-Seidel-Stiftung erworben und dient seither der CSU als Tagungsort.

Adresse:
Kloster Banz 18
96231 Bad Staffelstein