Eremitage in Bayreuth

Direkt an Bayreuth grenzt die 1715 errichtete Eremitage, eine große Parkanlage mit dem „Alten Schloss“ und verschiedenen Wasserspielen.

Die größten Erweiterungen der Eremitage wurden auf Geheißt von Markgräfin Wilhelmine vorgenommen, nachdem ihr das Anwesen von ihrem Mann Markgraf Friedrich 1735 geschenkt wurde. Hier entstanden sowohl zwei Seitenteile – der Markgrafen- und Markgräfinnen-Flügel – als auch das „Neue Schloss“ mit den zwei charakteristisch-gebogenen Flügeln. Diese Teile gelten als Wahrzeichen der Eremitage und sind auf vielen Abbildungen zu finden. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Anlage von der französischen Besatzung Napoleons an das bayerische Königreich verkauft und nachfolgend hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt.

Trotz des wenigen Widerstands in Bayreuth waren einige Teile der Eremitage nach dem zweiten Weltkrieg zerstört. Es wird versucht den Stand der vorherigen Stilistik wieder aufzubauen und nachzubilden. Manche Elemente wurden neu errichtet, das Innere jedoch noch nicht rekonstruiert.

In der Eremitage werden Führungen durch das Schloss angeboten und auch ohne Führung kann man bei sonnigem Wetter durch die verschiedenen Grotten und Gärten schlendern und die intervallweisen Wasserspiele direkt vor dem Neuen Schloss genießen.

Öffnungszeiten:
Parkanlage Eremitage ist ganzjährig geöffnet.
Das Café Orangerie von Mai bis September täglich ab 10:00 Uhr außer am Montag (Ruhetag).

Adresse:
Eremitagestraße 1
95448 Bayreuth